Abendwanderung rund um Pliezhausen
In 14-tägigem Abstand in gemütlicher Runde aus der Hektik der Woche ohne Hochgeschwindigkeit ins Wochenende gehen. Jede/r ist eingeladen am Freitag, 18.September mitzuwandern. Diesen Freitag ist der Treffpunkt am Marktplatz!! Uhrzeit: 18:30 wie gewohnt
Info: Thomas Klemm 0171 4405354
Mittwochabend-Radtouren
Unsere Abendrunde startet am Mittwoch, 23. September um 18 Uhr am Albvereinshäusle.
Info: Rita Berner 07127 8792
Besuch „Soft-Art-Panoptikum“ Beuron, Donnerstag, 24. September 2026
Alraune Siebert, die Tübinger Stoffkünstlerin, erschafft aus alten Textilien lebensgroße Figuren, Klaviaturen aus Wursttasten, erlesene Weinflaschen oder täuschend echte Torten. Jedes Ausstellungsstück ist handgenäht. Dieses Jahr präsentiert sie eine skurril-morbide Senioren-Residenz in ihrem Privatmuseum in Beuron.
In verschiedenen Räumen ordnet sie die Figuren in unterschiedlichen Szenarien an. Das Hausmeister Ehepaar Schätzle kümmert sich um anfallende Reparaturen, Gärtner Gandolf Bodenwurm um die kostbaren Gewächse, die betuchten Senioren laben sich am Champagner und es gibt den Transplantationsmediziner Prof. Dr. Schmerzensbrecher.
Bevor wir diese sehenswerte, skurrile Ausstellung besuchen, wollen wir eine kleine Wanderung machen (ca. 6 km, 1,5 Stunden). Auf unserer Wanderstrecke kommen wir an einem Gasthaus vorbei, wo wer will, etwas essen oder trinken kann. Zum Abschluss des Tages ist eine Einkehr geplant.
Wir treffen uns um 9 Uhr am Albvereinshäusle und bilden Fahrgemeinschaften. Die Autos parken wir in Beuron am Bahnhof.
Der Eintritt ins Museum kostet 12 €. Bitte bringen Sie den Betrag passend mit.
Info und Anmeldung bis spätestens 22.September: Birgitt Schwarz 07127 80335, Email: birgitt_schwarz@gmx.de
Rückblick – Hängebrückentrail im Wallis
9 Wanderfreunde des Albvereins Pliezhausen machten sich auf den Weg ins Wallis. Die Erwartungen waren groß für diesen Weitwanderweg, der uns von Brig auf den Hochflächen bis Ulrichen im oberen Rohnetal (Rotten) führte. Mit Ausnahme von einem Regentag hatten wir eine richtig sommerliche Woche erwischt. Der „Höhenweg“ begann malerisch schön, die Sicht auf die umliegenden Viertausender war mehr als grandios. Nur blieb der Höhenweg nicht in der Höhe, ein ständiges Auf und Ab begleitete uns die ganzen 6 Wandertage, viele Höhenmeter steil nach oben und genauso nach unten, so
wie es sich fürs Hochgebirge gehört. Die 5 Hängebrücken über die tiefen Schluchten brachten uns täglich zum Staunen. Aber vermutlich am beeindruckendsten war Tag 2 mit der Route von der Riederalp über die Hochfläche, dann hinunter bis dicht zum Aletschgletscher, den wir bereits von weit her im Auge hatten. Der Weg zieht sich fast endlos entlang diesem riesigen Gletscher talaufwärts, im Hintergrund kommen weitere schneebedeckte Riesen zum Vorschein, der Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau begeistert allemal. Die Bergdörfer Belalp, Fiescheralp und Bellwald, die jeweils auf ca. 2000 m Höhe an den Hang geklebt sind, bieten unendlich viele Möglichkeiten für Wanderungen und Radtouren aller Kategorien. Jeder Tag war anstrengend und gefüllt mit Eindrücken über eine sich verändernde Bergwelt, aber natürlich auch von der
grandiosen (ich finde im Augenblick kein passenderes Adjektiv) Schönheit dieser Bergregion.

